Warum man beim Radfahren nicht seinen Gedanken nachhängen soll.

Gestern hat es den ganzen Tag über geregnet. Für die Natur war es lebensnotwendig und auch uns Menschen tat die Abkühlung gut. Heute früh war der Himmel zwar grau, aber es regnete nicht. Also habe ich mir kurzerhand mein Rad geschnappt und bin runter auf den Elbradweg gefahren.

Dort angekommen, erwartete mich leichter Sprühregen mit Gegenwind sowie eine Nacktschnecken-Invasion. Hunderte dieser häuserlosen Weichtiere in vielerlei farblichen Ausprägungen und Körperdicken schleimten über den Weg. Nicht immer konnte ich ihnen ausweichen. Aber ich möchte das hier nicht weiter ausführen.

Später kam ich dann an einer großen Schafherde vorbei. Die Felltiere glotzen treubrav. Ich war total in Gedanken versunken, als plötzlich ein mehrstimmiger Chor meinen Namen rief: „Jeeeens“. Abrupt wurde ich aus meinen Gedanken gerissen und sah mich um. Keiner war zu sehen. Da war es wieder: „“Jeeeens“. Hatte ich Halluzinationen und war nun völlig neben der Spur? Und nochmals hörte ich meinen Namen gedehnt rufen.

Plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Die Schafe hatten mich persönlich begrüßt. Ich hatte, voll in meinen Grübeleien vertieft, das Blöken der Schafe als Rufen meines Namens vernommen…

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