Bonjour Tristesse! oder Wann ist endlich wieder Sommer?

Langsam werden die Tag wieder kürzer. Die Sonne scheint zwar noch ab und zu, aber sie wärmt längst nicht mehr so wie noch vor ein paar Wochen. Der Wind wird stärker und ist eisiger. Die Straßen werden zusehends leerer. Begegnet man einem Menschen, so ist dem Lächeln während des Sommers ein verbissener Gesichtsausdruck gewichen. Die Eisläden haben den Straßenverkauf eingestellt. Von den Spielplätzen hört man weniger Kinderlärm. Die Blätter fallen langsam wie die schönen Sommertage auf den Boden und werden mit Füßen getreten. Die Schokoladenindustrie macht Rekordumsätze.

In dieser Zeit werden die Gedanken der Menschen trübsinniger. Man fühlt sich schneller einsam. Trübsinnigkeit beeinflusst die Gemüter der Menschen. Schwermütigkeit macht sich allerorts breit.

Man sehnt sich mehr nach Geborgenheit. Man hat das Gefühl, sich einfach mit jemanden auf das Sofa zu lümmeln, dabei im Schein der Kerzen die strahlenden Augen des Gegenübers zu sehen, (tiefsinnige) Gespräche zu führen oder andere schöne Dinge zu tun.

Wenn es so gemütlich ist, vergisst man für eine kurze Zeit, dass der Sommer vorbei ist und der lange Winter naht. So versuchen wir, die drohenden depressiven Wolken weg zu schieben.

In diesem Sinne werde ich jetzt ein paar Kerzen anzünden, eine Blu-Ray mit Sommerhandlung in den Schacht des Players legen und mir ein paar wenige Stücke Schokolade gönnen. Dann werde ich sicher wieder lächeln, denn der nächste Sommer kommt bestimmt.

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