Der Geschenkestress oder Warum feiern wir eigentlich Weihnachten?

Der Heiligabend ist nun auch wieder Geschichte. Wochen, wenn nicht gar Monate, vorher begannen die Vorbereitungen mit den Gedanken, was schenke ich wem. Letztendlich haben wir wiedermal vieles kurz vor knapp gekauft, in der Hoffnung, es gefällt dem Beschenkten auch.

Ich habe dieses Jahr schon ziemlich zeitig meine Antennen für die Wünsche meiner Kinder ausgestellt und diese auch nach reichlichem Überlegen  gekauft. Natürlich nicht alles, was sie wollten, sondern nur die, welche sie am meisten begehrten. Da waren das Prinzessinnenschloß für meine Tochter und der Bagger von LEGO Technik für meinen Sohn.

Der Heiligabend rückte näher und näher. Dann war er plötzlich da. Das Kaffeetrinken war vorüber, leichter Schneefall setzte ein. Perfekt für einen klischeehaften heiligen Abend. Die Kinder wurden unruhig, wo denn der dicke Mann mit dem roten Mantel wohl bleibt. im Kinderzimmer malte ich mit den Beiden noch Winterbilder. Immer wieder die Frage nach dem Weihnachtsmann. Meine Tochter kletterte auf das Fensterbrett und sah nach draußen. Keine Menschenseele war zu sehen. Die Sprösslinge wurden immer ungeduldiger und sie steckten mich damit an.

Plötzlich ein Klopfen an der Tür, als würde jemand mit einem Reisigbesen dagegen schlagen. Tatsächlich: Es war der Weißbärtige in voller Schönheit. Nachdem er die Missetaten und natürlich auch die guten Seiten der Kinder erörtert und sich die gelernten Lieder und Gedichte der Beiden angehört hatte, gab es endlich die Geschenke.

Voller Neugier und gespannter Erwartung wurde das Papier aufgerissen, um den Inhalt zu erpähen. Dann dieses Leuchten in den Augen. Das ist der Moment, auf den sich die Erwachsenen die ganzen Wochen gefreut haben oder auch in Sorge waren, ob die auserwählten Gaben auch die Richtigen seien. Sohn und Tochter waren glücklich, wie Sterne strahlten ihre Augen. Ihre Wünsche wurden erhört. Ein Stein fiel fiel mir vom Herzen.

Deswegen feiern wir also Weihnachten. Dieser Zauber der glücklichen Kinderaugen. Das ist ein Gefühl, was die Erwachsenen glücklich macht. Dafür lohnt sich der ganze vorweihnachtliche Stress.

Ach ja, das Zusammenbauen des Baggers hat übrigens knapp zwei Stunden gedauert (und ich hatte dabei natürlich auch meinen Spaß dabei)…

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