Der „aussichtslose“ Dresdner Fernsehturm.

Er ist ein Wahrzeichen von Dresden. Von weither schon zu sehen, ragt der 252m hohe, an einen Sektkelch erinnernde, Turm in die Landschaft. Auf den Elbhängen in Wachwitz in den 60er Jahren errichtet, war er bis 1991 ein Touristenmagnet, der jährlich viele Tausend Menschen anzog, die einen Blick auf das herrliche Elbtal erhaschen und dabei ein Käffchen schlürfen wollten.

Doch nun ist der Aussichtsturm nur noch ein Sendeturm, der Radio- und Fernsehsender ins ehemalige Tal der Ahnungslosen schickt. Mehrere Sanierungsversuche scheiterten an den immens hohen Investitions- und Unterhaltskosten. So entgeht den Dresdnern und all ihren Besuchern schon seit 20 Jahren ein touristisches Highlight.

Dennoch suchen Tag für Tag etliche Spaziergänger (oder Leute, die einfach nur das Auto direkt zum Turm fahren) den imposanten Turm auf, um diesen von unten zu bestaunen. So habe ich es heute auch gemacht und ein paar Fotos geschossen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass sich doch noch ein Investor findet, um diese Dresdner Attraktion wieder mit Leben zu erfüllen, so dass der Fernsehturm nicht mehr „aussichtlos“ bleibt. Ich möchte doch gern mal wieder Dresden von ganz oben sehen. Das letzte Mal, dass ich dort oben war, ist schon über 30 Jahre her. Meine Erinnerungen daran sind schon sehr verblasst.

Die Fotos zum Text: http://bit.ly/dLLs7O

3 Comments »

  1. Schöner Artikel von Dir 😉 Ich selbst war auch lange nicht dort, kann mich aber noch erinnern das ich als Kind von der Aussichtsplattform über Dresden geschaut habe. Ich gebe zu, ich sehe den Turm auch mit einem weinenden Augen. Aber wie ich gehört habe, rechnet sich die Aussichtsplattform bzw. ein Kaffee für Besucher eben nicht. Aus brandschutztechnischen Gründen (weil es nur eine Treppe gibt) dürfen gleichzeitig nur eine bestimmte Anzahl von Personen hoch (ich weiß nicht mehr wieviele). Schade ist es auf jeden Fall. Wenn ich Glück habe, werde ich aber dieses Jahr nochmal hoch kommen, wir haben einen Auftrag für die technische Gebäudeausrüstung 😉

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  2. Es ist einfach ein Drama. Ich glaube mit ein wenig Herzblut könnte die Stadt auch etwas bewirken aber da gibt es leider zu wenig Stimmen die sich Luft machen.
    Schöne Bilder auf flickr.

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