Verliebtsein.

Dann ist es passiert, mitten im Frühling. Einfach so. Ganz unverhofft. Ich konnte nichts dagegen tun und habe mich auch nicht dagegen gewehrt. Plötzlich ist alles anders. Mein Herz schlägt schneller und meine Hände fangen an zu zittern, wenn ich an sie denke. Wenn sie mich ansieht und lächelt, bleibt die Welt für mich stehen. Ich nehme meine Umgebung für diesen Augenblick kaum mehr wahr. Die Konzentration auf Arbeit lässt zweitweise zu wünschen übrig. Immer wieder schweifen meine Gedanken zu ihr ab. Die ganze Welt wird auf einmal total romantisch.

`Was ist bloß los mit dir´, frage ich mich, `du bist doch kein Teenager mehr?´ Ich erkenne mich gar nicht wieder. Doch letztendlich spielt das Alter keine Rolle. Die Gefühlswelt gerät durcheinander, egal, ob man 16 oder 40 Jahre alt ist.

Wissenschaftlich betrachtet, werden chemische Reaktionen im Körper ausgelöst, Botenstoffe werden ausgeschüttet und lassen ein außerordentliches Glücksgefühl entstehen, was sich als Kribbeln im Bauch manifestiert. Schmusehormone erhöhen die Kuschelsucht immens. Die Sehnsucht des Wiedersehens steigert sich ins Unermessliche. Ständig will man die Schmetterlinge im Bauch mit Küssen füttern.

Ich genieße einfach diese Zeit des Verliebtseins. Diese Euphorie ist so wunderschön, auch wenn es Außenstehende als teilweisen Zustand der Unzurechnungsfähigkeit empfinden mögen. Mir ist das aber egal.

Ach ja, eine rosarote Brille benötige ich nicht, mir reicht meine normale Brille, durch die ich der Frau meines Herzens ganz tief in die Augen schauen kann.

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