Ein Herbstmorgen in Dresden.

Wie jeden Wochentagmorgen quäle ich mich aus dem Bett und mache mich anchließend auf den Weg zur Arbeit. Heute ist es irgendetwas anders. Mit noch halbgeschlossenen Augen, in Gedanken im kuschelig warmen Bett, nehme ich wahr, dass es heute noch nicht so richtig hell ist.

Nebel wabert über die Elbwiesen. Verschlafen blinzeln mich die Elbschlösser auf der anderen Seite des Flusses an. Es herrscht morgendliche Ruhe. Nur hier und da zwitschert zaghaft ein Vogel. Die Bäume zeigen leise raschelnd ihr rot-gelb-braunes Gefieder, welches feucht vom Reif glänzt. Ab und zu stehen zartblaue Wegwarten am Straßenrand und nicken sanft mit ihren Köpfen.

Je näher die Innenstadt kommt, desto lichter wird der Nebel. Die Sonne erkämpft sich ihre Tagesherrschaft. Der Lärmpegel steigt. Autos brausen über die Straßen und stehen dann doch im Ampelstau. Radfahrer schlängeln sich durch den Verkehr. Eine Straßenbahn quietscht um die Ecke.

Dann endlich bin ich auf Arbeit angekommen. Inzwischen bin ich ein klein wenig wacher und in mir ist die Erkenntnis gereift: Der Herbst ist da!

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