Altweibersommermorgen.

Heute, ganz früh am Morgen, als die meisten Menschen noch schliefen, haben die Elfen und Zwerge ihre Gespinste über die Wiesen, Bäume und Sträucher gelegt. Zumindest erzählen dies die Erwachsenen den Kindern.

Läuft man dann noch etwas schlaftrunken durch die Natur, verfängt man sich in diesen Gespinsten, die regelrecht auf der Haut kleben bleiben, meistens natürlich im Gesicht. Dabei sind es nur die Spinnfäden, mit denen junge Webspinnen Ende September bis Anfang Oktober durch die Luft segeln. Am auffälligsten sind die Fäden am Morgen, wenn Tausende Tautröpfchen an ihnen hängen und im Licht der Morgensonne zauberhaft glitzern.

Doch auch die Netze anderer Spinnen glänzen im Morgentau. Auf Blüten und Blättern sammeln sich Tropfen zu kleinen Seen. Die Natur erscheint in einem sagenhaften Licht, bei dem man fast glauben könnte, dass Wunder doch wahr werden können. Wenn man nicht mehr an Wunder glaubt, dann kann zumindest einen warmen frühherbstlichen Tag erwarten.

Ein paar Impressionen eines Altweibersommermorgens: Klick!

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