Klatschmohn und andere Farbtupfer.

Die Großeltern hatten die Familie zum Pfingsttreffen zusammengetrommelt. Das sommerliche Wetter passte hervorragend, um sich den ganzen Tag an der frischen Luft aufzuhalten und den verschiedensten kulinarischen Genüssen zu frönen. Für die Kinder wurde die alte Zinkbadewanne aus ihrem Winterschlaf erweckt und kurze Zeit später plantschte und quiekte der Nachwuchs aus dem Wasserbehälter. Alle waren zufrieden. Zumindest fast.

Mich lockten meine Kamera, der Wald und die Felder ringsherum mit dem Gesumme und Gebrumme der immer emsigen Bienen und Hummeln. Die Rapsfelder waren schon verblüht, das satte Gelb war dem blassen Grün der Schoten gewichen, in denen die kleinen schwarzen Rapskörner heranreiften. Der Weizen wiegte sich leicht im Wind. Am Feldrain kämpften der rote Klatschmohn, die dunkelblauen Kornblumen und die gelbweiße Kamille um die farbliche Vorherrschaft.

Etwas weiter am Waldrand blühten die Brombeeren und ließen eine reiche Ernte erahnen.  Mitten im Wald, am kleinen Bach sonnten sich Libellen auf den ins Wasser hängenden Zweigen der Bäume. Es war fast wie im Märchen. Die Natur hatte mich verzaubert.

Doch der Hunger trieb mich wieder in die heimischen Gefilde, wo mich auch schon der Duft gebratenen Fleisches erwartete, denn als Beute hatte ich nur ein paar Fotos mitgebracht.

Die Fotos zum Anschauen: Hier klicken.

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