Unterwegs im Oberpinzgau.

Wir sind Wiederholungstäter. Schon das dritte Mal sind wir im wunderschönen Oberpinzgau und wir können einfach nicht genug bekommen. Die Berge und Täler rufen immer wieder und wir sind schwach und können nicht widerstehen. Also gaben wir nach. Das Wetter war zudem perfekt zum Wandern und unsere Gastgeber vom Großscharnhof in Bramberg sind sowieso knorke.

Dieses Jahr lockten die größten europäischen Wasserfälle (Krimmler Wasserfälle) welche uns mit einem ohrenbetäubenden Getöse die Serpentinen bis zum Beginn des Wasserfalls begleiteten. Dahinter befindet sich das Krimmler Achental, welches wir bis zum Krimmler Tauernhaus entlangwanderten und natürlich auch wieder zurück. Das waren dann gleich mal 28 km und 600 Höhenmeter rauf und wieder runter.

Zum Wildkogel ging es bis zur Bergstation mit der Wildkogelbahn und noch die 130 Höhenmeter hinauf zum Gipfel (2.224 m). Dann liefen wir den postkartenkitschigen Grat hinunter zur Geisl Hochalm (1.868 m). Dort ging es vorbei an der Ganser Hochalm zurück zur Bergstation (2.099m).

Dann lockte der Zweitausender (2.005 m), den man von der idyllischen Resterhöhe (1.894 m) erreichen kann, welche wir von der der Mittelstation Breitmoos (1.225 m) mit der Panaoramabahn erreichten. Der Kopf konnte wieder wunderschöne Motive speichern, zu denen ein Fotoapparat niemals in der Lage sein wird.

Wieder bei schönstem Sonnenschein ging es in das Untersulzbachtal (849 m). Der Untersulzbach begleitete uns mit viel Lärm, denn der Sulzbachfall hat sich unermüdlich seinen Weg durch das Gestein gebahnt und stürzt mit Getöse die Felsen hinab. Weiter ging es auf dem Knappenweg zum Schaubergwerk Hochfeld (1.051 m), welches wir aber rechts liegen ließen, denn unser Ziel war die Finkalm (1.378 m), welche wir schwitzend und hungrig zur Mittagszeit erreichten.

Der wander- und erlebnistechnische Höhepunkt unseres Urlaubes war die mit Sicherheit die Besteigung des Zwölferkogels (2.281 m) mit der Gipfelmesse zu Maria Himmelfahrt. Wir sind zwar nicht gläubig, aber es ist schon ein erhebendes Gefühl, wenn rund 50 Einheimische auf einem nur etwa sechs Meter breiten Gipfel stehen und andächtig der Messe lauschen. Startpunkt war die Kar Grundalm (1.592 m). Dann ging es auch gleich einen steinigen Serpentinenweg hinauf zum idyllischen Karsee (2.086 m) und von dort hinauf auf den Gipfel mit einem fantastischen Rundumblick auf das Oberpinzgau und auf der anderen Seite auf den Großvenediger samt Gletscher. Beim Abstieg sahen wir, dass einige in dem acht Grad kalten Wasser des Karsees ein Stück schwammen. Natürlich waren es Einheimische. Uns war das dann doch etwas zu kalt.

So sind wir braungebrannt und den Kopf voller schöner Bilder wieder bereit für das Arbeitsleben. Na gut, wir wären noch länger geblieben, aber wir wollen doch noch mal wieder kommen. Es gibt hier noch viel zu erleben.

Ein paar Impressionen gibt es hier zu sehen: Oberpinzgau 2012

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