Dresden und der ewige Kampf mit der Elbe.

Nur knapp elf Jahre hat es gedauert, bis ein zweites „Jahrhunderthochwasser“ über einen großen Teil Ostdeutschlands hereinbrach. Neben der Mulde, der Weißeritz und anderen Flüssen trifft es die Elbe als größten Fluss hierzulande wieder am Schlimmsten. Noch ist die Gefahr nicht gebannt, aber aufgrund der zahlreichen Hochwasserschutzmaßnahmen, die in den letzten Jahren getroffen wurden, wird das Ausmaß hoffentlich nicht so schlimm werden wie im August 2002.

Es ist unglaublich zu sehen, wie viele Menschen, die nicht aus Pirna, Dresden, Meißen oder Riesa stammen, kommen und helfen. Sandsäcke füllen und stapeln. Wohnungen räumen. Andere Menschen bringen reichlich Nahrung in fester und flüssiger Form zu den Helfern. Eine unglaubliche Hilfsbereitschaft allerorten. Es ist sogar eine große Truppe Union Berlin Fans gesichtet worden, die kräftig mit zupackten. Und das mitten in Dresden. Da spielt die Fußballrivalität mal keine Rolle.

Was sich dieser Tage auf der Leipziger Straße und an anderen Brennpunkten abspielt, macht mich sprachlos. Ich bin so überwältigt, dass auch in der heutigen Zeit die Menschen in Notsituationen zusammenhalten. Das gibt Hoffnung für die Zukunft.

Jetzt müssen nur noch die Dämme halten, welche in Windeseile aufgetürmt wurden. Doch ich bin mir sicher: Das Hochwasser hat keine Chance gegen den Zusammenhalt der vielen großen und kleinen Helfer.

Ein paar Impressionen vom 5. Juni 2013: Hier Klicken!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s