Tomatenhund?

Den Blog kann man auch unter der Adresse http://www.tomatenhund.de erreichen. Aber was hat es damit auf sich und was ist überhaupt ein Tomatenhund?

Ganz einfach – der Tomatenhund ist eine der vielen skurrilen Figur aus meinem Lieblingskinderbuch „Das Blaue vom Himmel“, geschrieben von Hannes Hüttner (Illustration: Gerhard Rappus, Kinderbuch Verlag Berlin 1974).

Schnuppi, so heißt der liebenswerte Kerl, wächst zu ziemlicher Größe, wenn die Sonne scheint und sein Schwanz mutiert zu einer prächtigen Tomatenstaude, deren Früchte man sogar bei Bedarf verspeisen kann.

Das Buch ist ab 10 Jahren empfohlen und prompt bekam ich es auch zu meinem 10. Geburtstag vor vielen, vielen Jahren geschenkt. Ich habe das Buch damals oft verschlungen, auch Jahre später habe ich es hin und wieder gelesen. Dieses Science-Fiction-Märchen hat mich tief beeindruckt und mein weiteres Leben immer wieder gestreift. So mag ich noch immer die aberwitzige Geschichten, wie sie z. B. von Terry Pratchett oder Roald Dahl.

Kurz zum Inhalt:  Vor fünf Jahren waren Hermanns Brüder zu ihrer Weltraumexpedition gestartet. Vom Quarkstern in der Mitte der Milchstraße kamen ihre letzten Funkzeichen. Seitdem hat man nichts mehr von ihnen gehört. Hermann beschließt, seinen Brüdern nachzufliegen. Seine Freundin Trulle, der Tomatenhund Schnuppi, der Basilik Basil und die beiden Roboter Bombus und Quina begleiten ihn. Es geht aber schon gut los: Der Schlüssel vom Blockhaus, pardon, des Raumschiffs, ist spurlos verschwunden.

Irgendwann später landen sie auf dem Quarkstern, der sich als Schlaraffenland entpuppt, bevölkert von den Schlampampen (die nur faul herumliegen und Nahrung in sich hineinstopfen), den Fleißmeisen (die das Futter produzieren und alles am Laufen halten) und den Milchbärten (die Aufpassen, dass alle nur das tun, wofür sie geschaffen sind). Die Fäden hat der dikatatorische Professor Zirbelzwirbel in der Hand.

Ob die Expeditionsmitglieder nach zahlreichen gefährlichen, zum Teil abstrusen und auch lustigen Abenteuern die zwei Brüder finden, sollte jeder selbst herausfinden.

Ach ja, für alle, die es nicht wissen, der VEB Leuchtenbau besitzt auf dem Mond ein Ferienheim.

8 Comments »

  1. Erstaunlich, was ein einziger Blick in ein Buch aus Kindertagen für Gefühle wieder auferstehen lassen kann. Plötzlich ist alles da, der Geruch der Küche, der Klang der Wohnungstür, die Geräusche der Straße … nur um in fast derselben Sekunde wieder in der Vergangenheit zu verschwinden, die Frage im Raum hinterlassend, ob das alles Wirklichkeit war. Meine Brücke in die Vergangenheit ist Tuppi Schleife, das beherzte Mädchen, das sich von den drei Grobianen nicht die Butter vom Brot nehmen lässt & stattdessen Kartoffelpuffer mit ihnen brät. Kartoffelpuffer sind auch so ’ne Kindheitserinnerung … 🙂

    Danke fürs Erinnern & liebe Grüße!

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s